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Abgesagt Forschungs-Mittwoch Nach dem Französischen frey bearbeitet Opernadaptierungen in Wien nach 1800

In einer Pause der napoleonischen Kriege entdeckt das Wiener Theaterpublikum seine Leidenschaft für Opern aus dem Feindesland: Sie werden ins Deutsche übersetzt, zensuriert, subversiv umgedeutet und auch musikalisch bearbeitet, entwickeln sich zu Vehikeln der Konkurrenz zwischen verschiedenen Theatern, regen die Verlagsproduktion an und beeinflussen lokale Komponisten, so etwa einen gewissen Beethoven.

Martin Skamletz präsentiert einige besonders instruktive Auswüchse dieser Mode – als Beispiele für einen noch nicht in musealer Werktreue erstarrten Opernbetrieb mit propagandistischen Untertönen, die aus dem Hintergrund von einer starken Frau orchestriert werden.

Bildlegende: Zeitgenössischer privater Umschlag eines Wiener Klavierauszug-Drucks von Méhuls Oper Héléna (1803).

KALENDER

  • 18. März 2026Forschungs-Mittwoch Respighi

    HKB Research Associate Giovanna Gatto’s research project focuses on the analysis of the piano...

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  • 18.–20. März 2026Postdigital Resonances

    Die Tagung widmet sich einer durch die Allgegenwart digitaler Technologien veränderten Musikpraxis...

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  • 25. März 2026Forschungs-Apéro 2026

    An ihrer Jahresschau geben Forschende der HKB Einblicke in ihr aktuelles Schaffen – mit Kurzfilmen,...

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  • 18. April 2026Global Piano Roll Meeting

    We are pleased to announce that the Global Piano Roll Meeting series will continue. 
    The next prelude...

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  • 6. Mai 2026Forschungs-Mittwoch Critically Editing «The Art of Piano Pedaling»

    HKB Research Associate Dr Yannis Rammos reports on his forthcoming edition of Nadezhda...

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