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Abgesagt Forschungs-Mittwoch Nach dem Französischen frey bearbeitet Opernadaptierungen in Wien nach 1800

In einer Pause der napoleonischen Kriege entdeckt das Wiener Theaterpublikum seine Leidenschaft für Opern aus dem Feindesland: Sie werden ins Deutsche übersetzt, zensuriert, subversiv umgedeutet und auch musikalisch bearbeitet, entwickeln sich zu Vehikeln der Konkurrenz zwischen verschiedenen Theatern, regen die Verlagsproduktion an und beeinflussen lokale Komponisten, so etwa einen gewissen Beethoven.

Martin Skamletz präsentiert einige besonders instruktive Auswüchse dieser Mode – als Beispiele für einen noch nicht in musealer Werktreue erstarrten Opernbetrieb mit propagandistischen Untertönen, die aus dem Hintergrund von einer starken Frau orchestriert werden.

Bildlegende: Zeitgenössischer privater Umschlag eines Wiener Klavierauszug-Drucks von Méhuls Oper Héléna (1803).

KALENDER

  • 7.–9. August 2026Global Piano Roll Meeting

    We are pleased to announce that the Global Piano Roll Meeting series will continue. The 4th Global...

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  • 10.–12. September 2026Translocal Spaces Between Listening, Ecology and Sound Art

    This symposium is positioned as a transdisciplinary contribution to sound research, spatial theory...

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  • 16.–20. September 2026Codeword: Spider

    Das Projekt «Codeword: Spider» bringt Menschen zusammen, die im Alltag selten die Bühne teilen:...

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  • 25./26. September 2026Autor:innenschaft – aktuelle Praktiken und Diskurse

    Am Vorabend von 1968 verkündete Roland Barthes den Tod des Autors und setzte dessen Autorität wie...

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  • 8./9. Oktober 2026Les mouvements artistiques sécessionnistes
    (Paris, Berlin, Vienne et au-delà)

    Ce colloque se propose de confronter dans une perspective comparée diverses tendances de type...

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