Erinnern Sie sich an den Moment, als Sie erfuhren, dass man Elena und Nicolae Ceausescu erschossen hatte? Wo befanden Sie sich? Was ereignete sich damals in Ihrem Leben?
In unserem Forschungsraum im Laden des Schlachthaus Theaters hören Sie Interviews von Milo Rau und Jens Dietrich mit den Protagonisten der damaligen Ereignisse und mit einigen, die unscheinbar daran teilnahmen. Gleichzeitig fordern wir Sie auf, uns Ihre Erfahrung mit der rumänischen Revolution zu erzählen. Wir fordern Sie auf zu erläutern, was jenes Ereignis, die Erschiessung von Elena und Nicolae Ceausescu, mit Ihnen zu tun hat.
So weit, so gut – aber: Wie macht man aus den Erzählungen privater Erinnerungen dokumentarisches Theater? Wie schreibt man auf der Grundlage dieser Erzählungen Geschichte?
Am Sonntag um 17:00 diskutieren Milo Rau (International Institute of Political Murder) und Lorenz Aggermann (Institut für Theaterwissenschaft Bern) die Frage, was die Dokumente zu bedeuten haben, welche der Inszenierung „Die letzten Tage der Ceausescus“ als Grundlage dienten, und wie Theater- und Filmschaffende mit diesen Dokumenten umgehen.
Moderation: Maren Rieger (Hochschule der Künste Bern).
Im Anschluss: ein Apéro vor der letzten Aufführung.
Mit: Eva-Maria Bertschy (Hochschule der Künste Bern, Forschungsschwerpunkt Interpretation) und Katharina Kellermann (Theaterschaffende, Universität Giessen).
Die Ergebnisse sind in einem Schlussbericht zusammengefasst.

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