Wer dachte, die klassischen Musikinstrumente hätten einen ewiggültigen Standard erreicht, sieht sich heute (angenehm) enttäuscht. Ständig wird weitergetüftelt, neue Tonlagen und Farben werden erkundet und oft mithilfe der Elektronik erweitert – «extended». Ein solches zukunftsweisendes Instrument ist die Contrabassclarinet Extended CLEX, die in Forschungsprojekten der Hochschule der Künste Bern entwickelt wurde. Sie verfügt über einen enormen Tonumfang von fünf Oktaven. Die Klappen der ultratiefen Klarinette werden elektronisch angesteuert, und dank der digitalen Schnittstelle kann das Instrument auch andere (elektronische) Elemente bedienen. So trifft das ganz normal gespielte Blasinstrument hier auf elektronische Spielformen. Ein Netzwerk der musikalischen Ebenen entsteht.
Der Bläser kann mit seinen Klappen auch Licht und elektronische Klänge ansteuern (er könnte an sich auch eine Kaffeemaschine bedienen). Umgekehrt können die Live-Elektronik-Musiker die CLEX bedienen. Erstmals spielt das Trio BOV mit diesen Interaktionen in der für das Musikfestival entwickelten Komposition Tektonik. Und dies im Ambiente des Klingenden Museums Bern, wo historische Instrumente davon erzählen, wie die Zusammenarbeit von Interpreten, Instrumentenbau und Komponistinnen seit Jahrhunderten dank solcher Innovationen neue Musik und neue Klänge ermöglicht hat.
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