Forschung im Bereich der Musikpädagogik ist in der Schweiz noch kaum präsent. Dies ist zum einen darauf zurückzuführen, dass die Strukturen der Lehrerbildung eine fachliche Fokuslegung auf die Musik erst ab fortgeschrittener Stufe fördern. Zum anderen ist an den die Musikpädagogen ausbildenden Hochschulen der Auftrag, Forschung zu implementieren, noch relativ neu. Innerhalb des Bereiches der Musikpädagogik nimmt die Instrumentalpädagogik zudem eine untergeordnete Rolle ein. Neben dem Musikunterricht an Schulklassen ist sie nur eines von vielen Feldern, die erforscht werden.
Dieser Forschungs-Mittwoch gibt anhand von zwei Dissertations-projekten einen Einblick in aktuelle instrumentalpädagogische Forschung. Die Förderung des musikalischen Ausdrucks im Instrumentalunterricht steht im Zentrum des einen Projektes, während das andere die diagnostischen Prozesse von Lehrpersonen im instrumentalen/vokalen Einzelunterricht untersucht, die dem unterrichtlichen Handeln vorangehen bzw. dieses begleiten. Die beiden vorgestellten Projekte sollen dazu anregen, die Zukunft der musikpädagogischen Forschung in der Schweiz zu diskutieren.
Referent/in: Andrea Ferretti und Andreas Cincera
Host: Martin Skamletz, FSP Interpretation
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