Die Interpretationsforschung ist eine noch junge Richtung innerhalb der musikalischen Forschung, die sich mit einem scheinbar alltäglichen Vorgang beschäftigt: mit der klanglichen Realisierung von Musik. Oft ist es überraschend, wie nah das alltägliche Fragenstellen und Antwortenfinden mit musikalischer Forschung verwandt ist. Aber wodurch werden reflexive und experimentelle Prozesse zu Forschung? Ist es die Anwendung von etablierten Methoden, die Teilhabe an bestimmten Diskursen, die veröffentlichte Diskussion über das eigene Tun und Denken? In dem Forschungs-Lehrangebot «Toolbox» erproben Studierende diese Perspektiven mit Hilfe von Tools und Skills, die in der jungen Interpretationsforschung teilweise erst noch entwickelt werden müssen. Im Rahmen des Forschungs-Mittwoch werden Arbeiten und Fragestellungen aus den vergangenen Semestern vorgestellt.
Präsentiert werden Toolbox-Arbeiten von Cla Mathieu, Claire Huguenin, Stephan Roth, Jean-Etienne Sotty und Valérie Beney, Gastgeber ist Kai Köpp.
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