Die mit einem Tierfell als Decke bespannten Streichinstrumente der Rabab-Familie werden in zahlreichen Musikkulturen auf der ganzen Welt gespielt, zählten aber auch in Europa im Mittelalter und der frühen Renaissance zu den wichtigsten Streichinstrumenten.
In diesem Workshop werden die interkulturelle Geschichte und der besondere Klang des Rabab spielerisch und partizipativ erkundet. Gemeinsam verfolgen wir die ‘Reiserouten’ bei der Entstehung und Verbreitung der Instrumente, besuchen die zur selben Instrumenten-Familie gehörenden indischen Banams in der Sammlung des Museum Rietberg, diskutieren (per Video-Call) mit einem indischen Banam-Spieler und bauen ein Leihinstrument aus einem Bausatz zusammen. Mit diesem Rabab improvisieren wir, spielen Lieder aus verschiedenen Musiktraditionen (auch denjenigen der Teilnehmer*innen) und verknüpfen dies mit Diskussionen zu verwandten Themen. Ziel ist es zu zeigen, dass der Klang des Rabab kein ‘Klang der Anderen’ ist, sondern Teil einer multikulturellen Instrumentenfamilie.
Workshop-Leiter*innen: Barbara Balba Weber (Musikerin/Musikvermittlerin), Thilo Hirsch (Musiker/Musikwissenschaftler)
Sprache: Deutsch
Dauer der Veranstaltung: 14–17.45 Uhr (inkl. 15 Minuten Pause)
Treffpunkt: Vor der Remise (Gablerstrasse 13, 8002 Zürich)
Altersgruppe: 9 bis 99, auch intergenerationell (Kinder bis 12 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen), keine Vorkenntnisse erforderlich
Dieser Workshop ist Teil des vom Schweizerischen Nationalfonds finanzierten Agora-Projekts «The Rabab – A Sound of Ours!» an der Hochschule der Künste in Bern in Kooperation mit dem Museum Rietberg.
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