Stimmheft

Im 18. Jahrhundert wurden äusserst selten Partituren gedruckt; meistens handelte es sich um Stimmhefte, die lediglich eine einzelne Stimme enthielten. Musikdrucke waren nur für wohlhabende Amateure erschwinglich.
Für Mitglieder eines Musikvereins war es Ehrensache, dem Verein gelegentlich Stimmhefte zu schenken. Sarasins Privatbibliothek zeugt allerdings von seinem eigenen Reichtum. Jacob Christoph Kachel schrieb die Katalognummer und das Incipit auf alle Umschläge für die Noten, um sich schneller zurechtzufinden.
Ignazio Raimondi, Six trios: 3 à 2 Violons & Basse, et 3 à 1 Violon, Taille & Violoncello obligés: Oeuvre 5, Berlin, 1778 (UB Basel, UBH kr IV 263)

Weblinks:
Swisscovery
RISM
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